Skihochtouren in der Silvretta - entspannt mit dem Nachtzug von Graz & Wien ins Montafon

Von Graz oder Wien aus wirken hohe Berge, Gletscher und lange Abfahrten oft weit entfernt. Gerade im Osten Österreichs entsteht schnell der Eindruck: „Das ist zu weit für ein paar Tage Skitourengehen.“


In der Praxis ist die Anreise ins Montafon jedoch überraschend unkompliziert.

Aufstieg Richtung Tiroler Scharte

Über Nacht direkt ins Abenteuer

Von Graz und Wien aus gibt es praktische Nachtzugverbindungen Richtung Westen. Man steigt am Abend ein, schläft im Zug und wacht am nächsten Morgen am anderen Ende Österreichs wieder auf

Vom Bahnhof in Bludenz geht es in etwa 30 Minuten per Taxi nach Partenen zur Vermuntbahn und erreicht direkt die erste Bahn um 8.30 Uhr. Das Besondere: Nach der Auffahrt wird man per Shuttle durch Tunnel weiter zur Bielerhöhe gebracht – dem Ausgangspunkt für viele Touren in der Silvretta.

So steht man am Abend noch in der Großstadt in Wien oder Graz im Osten Österreichs – am nächsten Morgen auf über 2.000 Metern im Hochgebirge.

Durch das Bieltal zur Jamtalhütte

Am ersten Tag ging es durch das Bieltal in Richtung Jamtalhütte.

Ursprünglich war geplant, über die Totenfeldscharte zu gehen – eine steilere und anspruchsvollere Variante. Aufgrund der Lawinensituation haben wir uns jedoch dagegen entschieden und sind über die Tiroler Scharte ausgewichen.

Die Entscheidung hat sich mehr als gelohnt:
Risiko reduziert, perfekter Powder und cooles Gelände hinein ins Jamtal.

Den Nachmittag haben wir entspannt auf der Jamtalhütte ausklingen lassen – genau so, wie man sich das nach einem gelungenen Tourentag vorstellt.

Abfahrt Richtung Jamtalhütte

Dreiländerspitze – Abwechslungsreiche Skihochtour mit Gipfelkletterei

Am zweiten Tag ging es Richtung Dreiländerspitze.

Ein schöner Gipfel mit abwechslungsreichem Gelände und zum Schluss auch etwas Kletterei im Fels – alles, was eine Skihochtour spannend macht.

Die Abfahrt führte uns über weite Hänge weiter Richtung Wiesbadener Hütte, wo wir uns auf den letzten Tag vorbereitet haben.

Der letzten Meter zum Gipfel der Dreiländerspitze. Über den kurzen aber ausgesetzten Grat geht es hinauf.

Der Klassiker zum Abschluss: Piz Buin

Am dritten Tag stand mit dem Piz Buin ein absoluter Klassiker am Programm. Früher Start, perfektes Wetter und super Verhältnisse – ein würdiger Abschluss von drei intensive Tage.

Die Abfahrt führte zurück Richtung Bielerhöhe, vorbei am Stausee. Von dort ging es wieder per Shuttle und Bahn zurück ins Tal.

Nach der Rückkehr ins Tal lässt sich der Nachmittag entspannt gestalten – zum Beispiel in einem der Hotels mit Sauna und einem guten Abendessen.

Danach geht es wieder in den Nachtzug und über Nacht zurück Richtung Osten.

Am Gipfel des Piz Buin

Lust bekommen?

Wir planen auch für die kommende Saison wieder geführte Skitourentage in der Silvretta und im Westen Österreichs.

Wenn du Lust hast, solche Touren selbst zu erleben – egal ob alleine, mit Freunden oder als Gruppe – melde dich am besten frühzeitig.

👉 Schreib uns einfach unverbindlich – wir planen gerne gemeinsam dein nächstes Abenteuer.

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